Engagement von gemeinnützigen Vereinen und Institutionen gewürdigt

Die alljährliche Bilanzpräsentation und Spendenvergabe hat seit Jahren Tradition in der Raiffeisenbank im Grabfeld eG. Hierzu hatte die Raiffeisenbank im Grabfeld eG Vertreter von 47 Vereinen und gemeinnützigen Institutionen aus dem Thüringischen und Bayerischen Grabfeld eingeladen. Doch bevor die Vertreter ihre Spenden entgegennehmen konnten, mussten sie sich noch etwas gedulden. Vorstandsvorsitzender Hendrik Freund ließ das vergangene Geschäftsjahr Revue passieren.

Nach einem kurzen Rückblick auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und die Entwicklung und Bedeutung der Genossenschaftsbanken innerhalb Deutschlands „kehrte“ Hendrik Freund ins Grabfeld zurück. Er präsentierte nicht nur Zahlen und Fakten für das vergangene Geschäftsjahr der Raiffeisenbank, sondern ging auch auf auch notwendige Strategien ein. Horst Klumb, der Freund interimsweise im Vorstand unterstützte, wurde von Heike Reif abgelöst. Frau Reif wird künftig gemeinsam mit Henrik Freund die Geschicke der Raiffeisenbank im Grabfeld eG leiten. Derzeit ist Bernd Bindrum als 2. Vorstand berufen, da die formelle Zulassung von Frau Reif seitens der BaFin noch andauert.

Auch im Aufsichtsrat der Bank gab es einen Wechsel. Der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Volker Eckhardt und sein Stellvertreter Henry Warmuth wechselten ihre Plätze mit Angelika Götz und Steffen Würstl. Beide waren schon über Jahre hinweg im Gremium des Aufsichtsrates tätig. Durch kluges, vorausschauendes Handeln und sinnvolle Investitionen soll die Zukunftsfähigkeit der Bank abgesichert werden. Bei allem Tun und Handeln der Raiffeisenbank im Grabfeld eG stehen der genossenschaftliche Gedanke, das Regionalprinzip und das Leitbild der Raiffeisenbank im Grabfeld eG „Die Tradition bewahren, das Heute optimieren und die Zukunft gestalten“ im Mittelpunkt.

Ein gutes Beispiel hierfür sind die Kundenveranstaltungen des vergangenen Jahres. Die Themen der Veranstaltungen reichen von sportlichen (Raiffeisenpokalturnier) bis zu Finanzthemen (Anlegerforum), von Berichterstattung (Generalversammlung) bis hin zu Genuss pur (Mitgliederforum, welches ganz im Zeichen des 200. Geburtstages von Friedrich Wilhelm Raiffeisen stand), um nur einige zu nennen. Besonders Augenmerk wird seit Jahren auf die Unterstützung der Kindergärten und Schulen des Geschäftsgebietes gelegt. Die Liste der unterstützten Projekte ist lang. So sorgen zum Beispiel die an den Schulen durchgeführten Solarprojekte und Basketballeventtage für Begeisterung, ebenso wie der Malwettbewerb und der Besuch bei den Erstklässlern. Mit der Immobilienstrategie der Bank die Zukunft gestalten - daran wurde auch im vergangenen Jahr festgehalten und in Römhild ein Mehrfamilienhaus fertiggestellt. Zwei weitere Wohnhäuser werden in Jüchsen gebaut, welche in Kürze bezugsfertig sind. Besonders erwähnenswert ist das neueste Bauprojekt – die Sanierung des ehemaligen Offizierscasinos in Meiningen. Dort werden in den nächsten Monaten 29 altersgerechte Wohnungen entstehen und das DRK Meiningen einen Stützpunkt haben. Doch neben all diese Themen wird der Grundauftrag, die Beratung und Betreuung der Kunden, in Finanzangelegenheiten nicht vergessen. Trotz Internetzeitalter halten wir an unseren Geschäftsstellen fest um die Regionalität und Kundennähe zu erhalten. So nutzen die Mitarbeiter jedes Jahr zahlreiche Schulungen und Weiterbildungen um die Beratungsqualität zu steigern und die Genossenschaftliche Beratung weiterhin hoch professionell umzusetzen.

Vorstandsvorsitzender Hendrik Freund informierte über einige wesentliche Zahlen des Jahresabschlusses der Bank. Als Genossenschaftsbank stehen die Mitglieder im Mittelpunkt. Mit Stolz blickte Vorstand Freund wieder auf die Mitgliederzahlen. Jedes Jahr konnten neue Mitglieder gewonnen werden und damit verbunden stieg auch das Geschäftsguthaben an. „Bodenständige Arbeit sowie Loyalität in und für die Region wird von den Menschen in der Region gewürdigt. So können wir mit dem Geschäftsguthaben auf dem bisher höchsten Niveau wieder unser Eigenkapital stärken.“ so Hendrik Freund.

Ein Blick auf einige Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung zeigt, dass im vergangenen Jahr unter erschwerten Marktbedingungen gut gewirtschaftet wurde. Im Jahr 2018 konnte durchweg Wachstum verzeichnet werden. Es konnte ein vernünftiges Zinsergebnis und ein weit überdurchschnittliches Provisionsergebnis erzielt werden. Erwähnenswert sind die Ergebnisse aus dem Immobilienbereich. Hieraus ist erkennbar, dass die Immobilieninvestitionen einen positiven Beitrag zum Jahresergebnis beigetragen haben. Im Kreditbereich war wieder ein erfolgreiches Wachstum zu verzeichnen, auch wenn die regionale Kreditnachfrage mittlerweile von einem immer stärkeren internationalen Kreditangebot befriedigt wird. Das Einlagengeschäft ist mehr denn je von einem starken Wettbewerb geprägt. Die Kundeneinlagen haben sich dennoch zufriedenstellend entwickelt. Das gesamte betreute Kundenvolumen konnte in den vergangen 4 Jahren um mehr als 40Mio € gesteigert werden. Eine Steigerung konnte auch beim bilanziellen Eigenkapital verzeichnet werden. Diese Steigerung ist besonders wichtig, bildet doch ein solides Eigenkapital den Grundstock für eine erfolgreiche Zukunft. Das Betriebsergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Das ist hinsichtlich der anhaltenden Niedrigzinsphase, den schrumpfenden Margen aus den Zinsgeschäft bei gleichzeitig steigendem Aufwand für Regulatorik und Personal aus unserer Sicht ein gutes Ergebnis.

Es lässt sich festhalten, dass das Jahr 2018 für die Raiffeisenbank im Grabfeld ein anstrengendes und zukunftsweisendes Jahr war, dessen Aufwand sich gelohnt hat.

Nach einem Rückblick auf das Jahr 2018 war es endlich soweit. Stolze 21.450,00 € konnten als Spenden an ortsansässige Vereine und Organisationen verteilt werden. Das Geld stammt aus dem Gewinnspartopf der bayerischen Genossenschaften. Das Gewinnsparen steht unter dem Motto: gewinnen – helfen – sparen. Neben den monatlichen Gewinnen und dem jährlichen Sparen fallen wie bei jeder Lotterie Zweckerträge an, mit welchen die Genossenschaftsbanken jedes Jahr gemeinnützige Projekte vor Ort unterstützen.

Über eine Spende dürfen sich in diesem Jahr 47 Empfänger freuen. Hendrik Freund betonte, dass alle Spendenanfragen berücksichtigt werden konnten, und auch Vereine, die keinen Antrag gestellt hatten, eine Spende erhalten. Besonders Augenmerk wurde in diesem Jahr auf Heimatvereine, Kindergärten und Karnevalsvereine gelegt. Ein Teil der Spendengelder wurde bereits unterjährig vergeben. „Wir wollen den Vereinen das Geld dann geben, wenn sie es auch brauchen und nicht, wenn wir eine pressewirksame Veranstaltung machen.“, so Vorstandsvorsitzender Hendrik Freund.

Aus dem fränkischen Grabfeld wurden mit Spenden unterstützt:

Dorfverein Obereßfeld, Förderverein Kindergarten Sulzdorf, Interessengemeinschaft „Kreuzkapelle“ Alsleben, evang.-luth. Kirchgemeinde Sulzdorf, Schützenverein Eichenlaub Alsleben

Aus dem Thüringer Bereich konnten folgende Institutionen Spenden der Raiffeisenbank entgegen- nehmen:

Männergesangsverein Queienfeld/Wolfmannshausen, Grabfelder Frauenstimmen, Feuerwehrverein Westenfeld, Grabfelder Spielleut, die Heimatvereine Mendhausen, Wolfmannshausen, Westenfeld und Hindfeld, Queiefeller Zicheuner, die Trachtentanzgruppen Cronlach und Behrungen, Lichtstube Sülzdorf, die Karnevallsvereine aus Mendhausen, Behrungen, Berkach, Milz, Römhild und Haina, die Kindergärten aus Behrungen, Bibra, Rentwertshausen, Queienfeld, Wolfmannshausen, Haina, Römhild und Exdorf, evang.-luth. Kirchgemeinde Mendhausen, kath. Kirchgemeinde Wolfmannshausen, Reit und Fahrverein Römhild, Herrmann-Lietz-Schule Haubinda, die Fördervereine der Grundschule Milz und Behrungen, die Förderverene der Regelschule Römhild und Bibra, Seniorenclub Behrungen und Berkach, Museum Schloß Glücksburg, Sportverein Wölfershausen, Kegelclub Exdorf, Kreissportbund Hildburghausen